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Diabetes

 

Empfehlungen der Deutschen Diabetes Gesellschaft:

 

„Eine Gesunde“, sprich vollwertige ausgewogene Ernährung.

 

Fette – weniger als 35 % der Gesamtenergie, davon höchstens 10 % gestättigte Fettsäuren

 

Kohlenhydrate – zwischen 45 % und 60 % der Gesamtenergie, vor allem Lebensmittel mit niedrigem glykämischen Index

Nicht mehr als 10 % freier Zucker,

mindestens 40 g Ballaststoffe

Eiweiß – 10 % bis 20 % der Gesamtenergie

 

Viel Obst und Gemüse

 

Salz – weniger als 6 g pro Tag

 

Alkoholkonsum – begrenzen: Frauen höchstens 10 g/Tag; Männer höchstens 20g/Tag

 

Übergewicht abbauen!

 

Körperliche Aktivität steigern

 

Spezielle Diabetikerprodukte sind nicht nötig

 

 

 

Symptome des Diabetes Typ I sind unter anderem:

 

Starker Durst, gesteigertes Harnlassen, Erschöpfungszustände, Gewichtsverlust, verstärktes Hungergefühl, Schwäche

 

Nachfolgende Symptome können auf einen Diabetes Typ II hinweisen:

 

Gesteigertes Durstgefühl, erhöhtes Harnlassen, Erschöpfungszustände, Reizbarkeit, verschwommenes Blickfeld, Juckreiz, Taubheit oder Kribbeln in Füßen und Händen, Wunden oder Entzündungen – die schwer ausheilen

 

 

 

Was bedeutet eine Broteinheit?

 

Insulinpflichtige Diabetiker  (Typ I) müssen die zugeführten Kohlenhydrate nach Broteinheiten (BE) berechnen.

 

Eine Broteinheit ist jene Menge eins kohlenhydrathaltigen Nahrungsmittel, welches 12 g Kohlenhydrate enthält.

 

1 BE = 12 g Kohlenhydrate

 

Die jeweilige Menge der BE berechnet der Arzt aus dem täglichen Kalorienbedarf – wobei die Arbeitsleistung berücksichtigt wird.

 

Die vorgeschriebene Anzahl der BE und Aufteilung auf 5-6 Mahlzeiten soll genau eingehalten werden, da die Insulindosis darauf abgestimmt ist.

 

 

 

Spätfolgen des Diabetes Mellitus:

 

Im Vergleich mit Nicht-Diabetiker gleichen Alters und Geschlechts haben Altersdiabetiker

 

2      x häufiger Bluthochdruck

2-3   x häufiger Erkrankungen der Herzkranzgefäße (Herzinfarkt)

30    x häufiger Amputationen

4-10 x häufiger Schlaganfall

2-4   x häufiger Durchblutungsstörungen der Beine

5      x häufiger Nierenversagen

 

„Auch deshalb ist eine Ernährungs-Umstellung zu empfehlen.“

 

 

 

Ginseng und Zimt bei Diabetes:

 

Ginseng:

Es gibt kontrollierte Studien die bestätigen, dass Ginseng den Blutzucker und die Insulinresistenz senkt. Ginseng die Glukosetoleranz verbessert und auch den Cholesterinspiegel senkt.

 

Zimt:

Laut einer amerikanischen Studie enthält Zimt eine Substanz, die den Zellen die Botschaft „mehr Zucker aufnehmen“ wieder mitteilt und in Folge den Blutzuckerspiegel rasch sinken lässt.

Außerdem soll Zimt die Cholesterinmenge und den Fettanteil im Blut senken.

 

„Lassen Sie sich von mir beraten.“

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